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Besuch des geologisch-paläontologischen Museums

Wissenschaftlich wird anhand von Funden die Frage versucht zu klären, wie unsere heutigen  Lebewesen entstanden sind. Wir kennen im Bereich der Fauna 1,8 Millionen Arten. Die Schätzungen, wie viele Millionen es tatsächlich gibt, gehen auseinander. Unsere Wissenschaftlerin Wencke Krings, die die Führung lebhaft und engagiert und niemals langweilig gestaltet, beschäftigt sich mit Schnecken; Schnecken, die wir nur ungern im Garten haben und von denen es 80.000 Arten gibt.

Die nächstgrößere Tiergruppe sind die Insekten. Die ersten Lebewesenspuren finden wir, wenn wir 1,6 Milliarden Jahre zurückgehen. Wasser ist die Grundlage des Entstehens von Leben. Wie die ersten organischen Moleküle entstanden sind, wird immer noch untersucht. Man nimmt an, dass bestimmte organische  Molekülformen aus der Ursuppe mit Aminosäuren entsprangen. Die heute noch zu findenden Einzeller (Amöben, Strahlentierchen) zeugen davon. Irgendwann entwickelte sich ein Fisch mit Kiemen, dann mit Luftblasen, schließlich mit Lungen, so dass er sich an Land aufhalten konnte. Dann fielen die Flossen weg; es bildeten sich bei einigen Arten Flossen mit Knochen, so dass eine Fortbewegung möglich wurde. Weil viele Bedingungen in Ostafrika dafür sorgten, dass Fossilien sich stark verbreiteten, vermutet man dort den Ursprung menschlichen Lebens, also den Beginn der Entwicklung der Menschheit. Das liegt auch daran, dass es in Ostafrika gute Bedingungen gab, z. B. viele Höhlen, die eine Möglichkeit des Lebens bei konstanten Temperaturen und damit Schutz boten.

Eine Spielzeug-Dino-Sammlung in der Hand, veranschaulichte Frau Wencke Krings, wie die Entwicklung vom Fisch zum lauffähigen und schließlich zum fliegenden Dinosaurier voranschritt. Unser Besuch war ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Ute Mielow-Weidmann 

20200317