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Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel

 

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Fahrradtouren 2019 - Zusammenfassung

Zunächst die Übersicht unserer Touren:

- 6 Touren mit jeweils 35 bis 45 km, insgesamt 226 km.

- Teilnehmer: zwischen 14 und 19 je Tour, viele waren 5- bis 6mal dabei.

Wie üblich: Wir starten an der Poppenbüttler Schleuse, radeln durch das Rodenbeker Quellental auf dem Alsterwanderweg in Richtung Kayhude – die Fahrt zum Eingewöhnen meistens in den Duvenstedter Brook.

Die große Pause findet statt im Holzunterstand eines ehemaligen Pavillons, der zum Gut Rethfurt gehörte. Weiter geht es zur Sandtorschleuse, dann über den Ehlers-Hof zur Rader Schule und durch den Duvenstedter Brook, wo ein paar Kraniche von uns gesichtet werden. Der Rückweg führt über Ohlstedt zur Eisdiele, über Buckhorn und dann durch die Saseler „Schlucht“ nach Poppenbüttel zurück.

Das nächste Ziel ist der Stadtpark mit dem Planetarium. Die Rhododendron-Büsche blühen sehr üppig in vielen Farben von Weiß, Gelb, Rot und den unterschiedlichsten Lila-Tönen. Nach einem Rundweg durch den Park radeln wir durch die City-Nord, durch die Feuerbergstraße zum Ohlsdorfer Friedhof. Ein kurzer Stopp an der Grabstätte von Loki und Helmut Schmidt und dann zum Ausgang Hoheneichen zur Schleuse zurück. Alles sehr erholsam bei 16 – 18 Grad, etwas bewölkt, sonnig und trocken. 

Und dann: alle Jahre wieder zur Erdbeerzeit. Delingsdorf bei Glantz und Gloria! Erdbeeren mit Eis, Torte, Waffeln, Sekt und Bowle und sogar Curry-Wurst mit Erdbeersoße – was man möchte. Diese Tour geht immer, trotz der 45 km, obwohl die Sonne es wirklich sehr gut meint. Meistens radeln wir „blätterüberdacht“, dann ist es bei 34 Grad ganz gut auszuhalten. Der Rückweg führt uns über den beliebten Bohlenweg (völlig neu gebaut). Zu beiden Seiten des Steges liegt ein großes Sumpfgebiet vom Ahrensburger Tunneltal, und der lange Holzsteg scheint zu schweben, wenn wir drüberfahren. Wir radeln über Arnesvelde zum Gut Wulfsdorf, danach auf dem Moorbekweg zum Ausgangsort zurück.


Zur Alsterquelle fahren wir nach Wilstedt am Teich vorbei Richtung Henstedt- Rhen, durch die Oberalsterniederung bis zur Quelle – sie ist doch nicht ausgetrocknet! - Der Quellstein ist sogar mit etwas Wasser bedeckt. Wir machen eine große Pause, verzehren unseren mitgebrachten Proviant und radeln zurück über den Kringelkrugweg zum Stadtparksee nach Norderstedt. Wir gönnen uns eine Schaukelpause, gehen Eis essen, sehen den Wasserski-Fahrern bei ihren kunstvollen Runden zu, und dann geht es an der Tarpenbek entlang, durch den Ossenmoorpark zum Kupferteich nach Poppenbüttel zurück. Morgens kühl im Alstertal, ab mittags sonnig pur, 34 Grad – wolkenlos und ca. 45 Kilometer geradelt.

Am Höltigbaum waren wir in diesem Jahr noch gar nicht .Wir machen eine kurze Trinkpause auf dem Bio-Hof Wulfsdorf, fahren durch das Stellmoorer Tunneltal in das NSG Höltigbaum. Das Tunneltal entstand, als am Ende der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen und das Wasser sich einen Weg bahnte. In diesem Tal fließt heute die Wandse: der Stellmoor-Quellfluss. Am Haus der Wilden Weiden rasten wir. Leider ist das Info-Haus dienstags geschlossen. Es gibt dort zahlreiche Informationen über dieses Naturschutzgebiet. Die breiten alten Panzerstraßen sind toll zum Radeln – es geht bergauf und bergab. Bis 1992 war der Höltigbaum Truppenübungsplatz der Bundeswehr, danach ein Naturschutzgebiet. Auf dem Rückweg müssen wir die Bahngeleise überqueren. Nach einem Anruf beim Schrankenwärter öffnet er die Schranken, und wir können auf die andere Seite. Durch den Volksdorfer Wald am Mellenberg (mit einer stolzen Höhe von 65 Metern), geht es zum Eis essen und danach an den Teichwiesen vorbei Richtung Bergstedt – Sasel – Poppenbüttel.

Die letzte Tour in dieser Saison führt durch das Raakmoor, dann am Bornbach entlang zum Aussichtpunkt des Flughafens am Krohnstiegtunnel. Auf dem Wanderweg auf der Niendorfer Seite biegen wir ab in Richtung Groß Borstel nach Alsterdorf. Entlang der Alster führt uns der Weg nach Ohlsdorf. Hier kehren wir im Lokal „Zur Ratsmühle“ ein und genießen die leckeren Speisen aus der Küche. Auf dem Alsterwanderweg fahren wir zurück bis zur Poppenbüttler Schleuse.

Das war´s für 2019! Wir haben zusammen viel Spaß gehabt und eine Menge von Hamburgs schöner Umgebung und der Natur gesehen. Vielleicht sind in der kommenden Saison wieder viele von euch dabei.

Erwin und Ursel Gense

Radtour vom 25.06.2019

Fahrrad-Tour am 25.06.2019 - schöne 47 km bei bestem Wetter.

Am Ende der Tour war ich glücklich. Ich hatte 47 km zurückgelegt und mein Fitness Tracker bestätigte mir, dass ich 4.200 kcal verbrannt hatte. Das hatte ich noch nie geschafft. Ich fühlte mich am Abend richtig schlank, fit und wohlig müde.

Wir trafen uns wie immer um 10:30 an der Poppenbüttler Schleuse, trugen ins in die Teilnehmerliste ein. Herr Gense gab eine kurze Einweisung. Dann ging es los. Richtung Westen durch unser liebliches Alstertal, was manchmal doch ziemlich steil sein kann.

Unterwegs passierte, was wir bei der Tour de France häufiger beobachten,wenn Gruppen zusammen fahren, kommt es gelegentlich zu Problemen. Bei der Tour der France zu Stürzen. Bei uns wegen der guten Reaktion zum Glück nur zu Beinahe Unfällen. Aber Herrn Hünerbein hatte es erwischt. Er bremste hervorragend. Aber dann schleifte etwas. Helfer versammelten sich. Es kam auch ein Fahrradprofi vorbei. Er bot spontan seine Hilfe an und er fand schnell die Ursache und die Gruppe konnte weiter fahren

Die erste größere Rast machten wir an einem idealen Ort:überdachter  großer , langer Tisch und Buchen auf Knicks mit riesigen Luft-Wurzeln. (siehe Foto oben)  

 Tupperware mit leckerem Kuchen wir rumgereicht und gab einen Vorgeschmack auf das Sommerfest des Vereins.

Mittag im Erdbeerhof Glantz, wo ich endlich eine kulinarische Spezialität des Nordens serviert bekommen habe: eine Currywurst mit Erdbeersauce und Kartoffelecken. Uwe probierte es auch. Andere versuchten sich an Erdbeer Windbeutel oder Erdbeer-Eis - und wir alle waren zufrieden.

Von Delingsdorf ging die Fahrt weiter in Richtung Ahrensburg. Vorbei am Schloß. Dem Aue-Wanderweg entlang, durch das Stellmoor , dem Ahrensburger Tunneltal folgend Und plötzlich - fuhr ich auf einen See und eine Holzbrücke zu - neu - die schier nicht enden wollte. Wow: so etwas hatte ich noch nie erlebt. Zum Glück kein Gegenverkehr und ich konnte stramm durchradeln. Wir hatten den Ahrensburger Bohlenweg erreicht.(siehe PS mit einem wunderbaren Video zu diesem Bohlenweg)

Die zweite Rast fand an dem historischen Ort statt, wo im 10.Jahrhundert die Burg Arnesvelde (Details in diesem schönen Artkel auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Arnesvelde) gestanden hat. Mit ihren Steinresten wurde das Schloss in Ahrensburg mit aufgebaut. (Bild vom Wikipedia Artikel)

Die Fahrrad-Tour endete, wo sie begann. An der Poppenbüttler Schleuse. Viele - besonders Saseler - hatten sich schon vorzeitig verabschiedet. Wegen der fortgeschrittenen Zeit verzichteten wir auf den Besuch beim Eisbären. Das war schade. Tat aber dieser schönen Tour durch die Stormarner Landschaft keinen Abbruch. Lieber Herr Gense: das war anspruchsvoll und schön. Danke für die Tour.  
GQ

 

PS:

Für alle, die dieses vibrierende Gefühl nicht kennen oder noch einmal erleben wollen, hier ein kurzes Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=csD943PscWc (es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen). Oder Video unten.

Wir sind durch diese interessante Landschaft gefahren. Schon mal etwas von Ahrensburger Jägern vor 12.000 Jahren gehört? 

Dann schauen Sie einmal in dieses Video aus der Terra x Reihe hinein und erfahren Sie, was Herr Rust - Hamburger - für die Erkenntnisse der Lebensumstände der frühen Menschen im Norddeutschen Raum geleistet hat.

(Youtube Original: https://www.youtube.com/watch?v=WyskKebulZQ )

 Radtour: 30.04.2019

Die Radwanderer sind wieder unterwegs

Wie in den vergangenen Jahren starten wir an der Poppenbüttler Schleuse, am Dienstag, den 30. April 2019 pünktlich um 10:30 Uhr. Das Ziel wird in Abhängigkeit von Wind und Wetter ausgewählt und erst vor der Abfahrt bekanntgegeben. Wir radeln überwiegend auf Fahrradwegen sowie auf Wald- und Wiesenwegen durch Hamburgs schönen Norden – Rennräder sind nicht geeignet. Die Touren sind zwischen 30 und 45 Kilometer und führen jeweils zurück nach Poppenbüttel. Seid ihr fit und wer kommt mit?

  Erwin Gense

20190514