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Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel

 

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Der Vorstand informiert

November / Dezember 2020

Direkt zur Vereinszeitung: Vom Computer (klappt nicht auf Handy): Vereinszeitung

Vom Handy: Vereinszeitung

Liebe Mitglieder,

jetzt ist es passiert: Ich musste unsere Weihnachtsfeier absagen. Das ist sehr schade, denn ich hatte bereits im März alles organisiert: Raum gebucht, Künstler verpflichtet. Das ist nicht nur für die Gastronomie traurig, sondern vor allem auch für die Chöre, die uns beglücken sollten.

Die Infektionszahlen steigen, wir müssen vorsichtig agieren, denn mehr oder weniger gehören wir alle zur sog. Risikogruppe. Deswegen werden wir bis auf weiteres in Innenräumen nur noch den Spielenachmittag, den Informationsabend und die Computerschulung durchführen. Der große Raum im Clubhaus des SC Poppenbüttel in der Bültenkoppel eignet sich für diese drei Veranstaltungen mit 8 – 15 Teilnehmern, die Sitzplätze sind markiert, die Durchlüftung ist unproblematisch und der Abstand gesichert.

Alle Veranstaltungen an der frischen Luft finden statt: Walking mit und ohne Stöcker jeden Mittwoch, eine zusätzliche kleine Wanderung im November (ca. 5 km). Und was uns sonst noch einfällt, erfahren Sie tagesaktuell auf unserer Website. Vielleicht sehen wir uns ja auf unserer Busfahrt zum Gänsebratenessen – mit Hygienekonzept natürlich!

Wir trotzen der Misslichkeiten und lassen uns unsere Freude auf das Fest nicht vermiesen! 

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

September / Oktober 2020

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Liebe Mitglieder,

diese Hitze ist nichts für mich. Ich schreibe diesen Text am 9. August, und es sind Temperaturen von über 30 °C angesagt, also schotte ich mich ab: Fenster bleiben zu, Sonne wird ausgesperrt. Die gestrige Wanderung von Poppenbüttel nach Ohlsdorf war nur deswegen so angenehm, weil Herr Metzmacher für uns schattige Wege ausgesucht hatte.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten und der Schulanfang zwingen uns weiterhin zur Vorsicht und zum Abstandhalten. Und so sind auch unsere Veranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden, weiterhin gekappt. Hoffen wir, dass die Ansteckungszahlen zurückgehen und es nicht zu einem erneuten Stillstand unseres Vereinslebens kommt.

Immerhin: Die Veranstaltungen an frischer Luft erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nordic-Walking, Radtour, Wanderung – alle Teilnehmerzahlen steigen, und wir passen gut auf uns auf.

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

Juli / August 2020

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Liebe Mitglieder,

„Mama, guck mal, die Rentner sind raus!“, rief ein kleiner Steppke am Alsterwanderweg, als unsere Radfahrergruppe vorbeifuhr – wie im Gänsemarsch brav hintereinander.

Das war neu für den kleinen Mann, wusste er doch, dass gerade die Rentner eigentlich „eingesperrt“ waren – coronabedingt – Risikogruppe. Das ist nun zunächst für unsere Freilandaktivitäten vorbei. So findet seit einigen Wochen das Nordic-Walking wieder statt, und auch die Wanderung werden wir neben der Radtour wieder durchführen. Ebenso möglich ist die Durchführung unserer Computer-Veranstaltungen und der Infoabend. Für Abstand ist im Clubraum des SC Poppenbüttel gesorgt. Es ist allerdings wichtig, dass Sie sich bei Herrn Quaas bzw. bei Herrn Wriede anmelden, denn mehr als 10 Teilnehmer dürfen zurzeit noch nicht gleichzeitig kommen.

Wie es weitergeht, müssen wir abwarten. Es genügt ja nicht, wenn der Bürgerverein sich vorsichtig verhält. Es müssen alle Bürger mitmachen: Diejenigen, die heimlich private Feste mit einer hohen Gästezahl feiern, die Demonstranten, die Gruppe der Corona-Gegner und –Leugner. Wir werden unseren Spielenachmittag und den Skatnachmittag vielleicht ab September wieder öffnen für eine begrenzte Anzahl von Personen. Sie müssten sich dann bei Frau Stuhlmann und Herrn Fölsch anmelden, damit diese die Übersicht behalten. Zunächst können wir in der Bültenkoppel 1 im großen Raum 10 Personen unterbringen. Auch der Frauentreff muss noch warten. Die Politik wird entscheiden, wie es weitergeht. Zum jetzigen Zeitpunkt (erste Junihälfte) sind dies die Vorgaben, und wenn die Demonstrationen in Hamburg keine weiteren Auswirkungen im Hinblick auf die Infektionszahlen haben – was jetzt noch nicht messbar ist - , dann werden vielleicht die Termine im August alle realisiert werden können.

Hoffen wir, dass bald wieder „alles beim Alten“ ist. Vor allem: bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

Neue Alsterbrücke Mai/Juni 2020

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Liebe Mitglieder,

unsere Jahreshauptversammlung konnte noch stattfinden – die Entscheidung über eine Schulschließung war in Hamburg noch nicht gefallen – die Verbreitung des Corona-Virus in Hamburg lag im zweistelligen Bereich. Aber seitdem befinden wir uns in einem Ausnahmezustand. Am Freitag, den 13.03., schrieb ich allen Vorstandsmitgliedern und aktiven Ehrenamtlichen, dass alle Veranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden, entfallen sollen. Wir sind alle in einem Alter, in dem wir uns zur sog. Risikogruppe zählen müssen. Und weil wir noch viele gemeinsame Veranstaltungen erleben wollen, halten wir uns an die Empfehlungen unserer Bundeskanzlerin und schränken unsere sozialen Kontakte ein. Wann wir den vollständigen Vereinsbetrieb wieder aufnehmen, erfahren Sie auf unserer Website und von den Ehrenamtlichen, die Sie auf der Kontaktseite unserer Zeitschrift (= letzte Seite) finden.

Hoffen wir, dass sich bis zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe die Lage bereits entspannt hat. Soziale Kontakte einzuschränken, ist schwieriger, als es sich anhört. Viele von uns leben allein und müssen nun auf ihre Highlights im Alltag verzichten, müssen den Kontakt zu Enkelkindern einstellen und eine Weile in Einsamkeit und Abgeschiedenheit hoffen, dass der Kelch an ihnen vorübergeht, und sich mit Telefongesprächen zufriedengeben. Wir schaffen das!

Ich zitiere meine Urgroßmutter aus ihrem Tagebuch von 1950 (sie starb 1968 im Alter von 94 Jahren): „Wir haben den ersten Weltkrieg, die Hungerjahre und die Weltwirtschaftskrise überstanden. Wir haben den Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg überstanden. Wir werden auch die Trümmer überwinden, fragt sich nur, wann.“ Ja, und da wir nicht in Trümmern leben in notdürftig ausgebauten Kellern, sondern gemütlich in unserem Zuhause in Sasel und Poppenbüttel sitzen mit Büchern, Fernsehen, Internet und Social Media, wird die Zeit schon vergehen, bis wir wieder „grünes Licht“ von den Gesundheitsbehörden und Landesregierungen erhalten und wieder ungefährdet soziale und kulturelle Veranstaltungen besuchen können.

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

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Neue Alsterbrücke März/April 2020

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Liebe Mitglieder,

am 8. März findet unsere Jahreshauptversammlung im Gemeindesaal der Vicelin-Kirche (Saseler Markt) statt. Die Einladung dazu und die Tagesordnung finden Sie in unserer Zeitschrift, Ausgabe 1/2020. Bitte melden Sie sich an, damit wir die Kuchenbestellung planen können.

Unser Verein lebt von dem Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter. Und wie jedes Unternehmen, so suchen auch wir ständig Fachleute, die bereit sind, bei uns mitzuwirken. Herr Metzmacher hat jahrelang unsere Wanderungen vorbereitet und geführt. Sie finden immer am zweiten Sonnabend eines Monats von März bis Oktober statt. Nun bittet er darum, ab 2021 abgelöst zu werden. Bitte rufen Sie mich an, wenn Sie Lust haben, diese Aufgabe zu übernehmen.

Außerdem besteht der Wunsch, eine Bridgegruppe zu gründen. Dazu brauchen wir jemanden, der den Interessierten die Regeln erklären kann. Stattfinden könnte der Bridge-Nachmittag zusammen mit dem Spielenachmittag bei Frau Stuhlmann, jeweils am 2. Montag eines Monats um 15:00 Uhr im Clubhaus des SC Poppenbüttel in der Bültenkoppel 1. Wer ist dabei? Wer erklärt die Spielregeln? Wir zählen auf Sie!

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

Ausgabe:Januar / Februar 2020

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Liebe Mitglieder,

ein Jahr ist vorbei, ein neues hat begonnen. Dass Ihnen Ihre Gesundheit erhalten bleibt, wünsche ich Ihnen von Herzen, damit wir fröhliche gemeinsame Stunden erleben können.

Fragt Lina (6): „Oma, wie alt bist du?“ „72“. Sie grübelt, und nach einer Weile sieht sie mich mit ihren großen blauen Augen an und meint: „Dann hast du ja 66 Jahre mehr verloren als ich.“ „Verloren? Nein, gelebt!“ „Aber die Jahre sind trotzdem weg, Oma.“ „Richtig, aber ich habe Erinnerungen.“ „Auch an deine Schulzeit?“ „Natürlich.“ „Und du hast nichts vergessen?“ „Das weiß ich nicht, denn wenn ich wüsste, was ich vergessen habe, dann würde ich es ja erinnern.“

Die Vergangenheit rückt manchmal in die Gegenwart, Erinnerungen werden wach, auch solche, die man lieber vergessen hätte. Laut Wikipedia ist „Gegenwart eine Bezeichnung für ein nicht genau bestimmtes Zeitintervall zwischen vergangener Zeit und kommender, künftiger Zeit. Als Synonyme dafür werden … heute und jetzt verwendet. Verschiedentlich wird die Gegenwart auch mit Zeitlosigkeit gleichgesetzt.“

Zeitlosigkeit. Gibt es das? Die meisten unserer Mitglieder haben ihr Arbeitsleben beendet. Planungen für die Zukunft beschäftigen sich mit Familie, Reisen und der Bewältigung des Alltags. Ist es Zeitlosigkeit, wenn die Fremdbestimmung durch den Arbeitsalltag entfällt? Ist meine Gegenwart jetzt zeitlos? Bestimmt nicht, denn ohne Planung in den Tag hineinleben – das kann ich nicht, immer noch nicht. Und so plane ich gerade „jetzt und heute“ in der Spanne der Zeitlosigkeit unsere nächste Ausgabe der Zeitschrift. Mal sehen, was daraus wird. Viel Spaß beim Lesen.

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

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Ausgabe: November / Dezember 2019

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Liebe Mitglieder,

die Weihnachtsfeier naht, und ich habe eine Überraschung (in Denglisch: Highlight) für Sie, die ich aber nicht verrate. Freuen Sie sich auf einen schönen gemeinsamen 2. Advent in der Mellingburger Schleuse.

„Oma, da steht das Wort „Nachhaltigkeit“ auf dem Plakat. Was ist das?“, fragt Torge (9). Ich erkläre es, und der Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Klimawandel wird schnell klar, weil auch in der Grundschule schon darüber gesprochen wurde. Auf dem Drachenfest in Zinnowitz gab es einen Stand mit leuchtenden Luftballons und allerlei Leuchtstäbe. Die Kinder sind begeistert. Preis: 10,00 € pro Stück. „Und wofür braucht ihr das?“ „Nur so.“ „Und was macht ihr damit, wenn das Teil nicht mehr leuchtet?“ „Wegschmeißen?“, fragt Lina. „Nachhaltigkeit ist das nicht“, meint Torge. „Dann könntet ihr die 10,00 € auch gleich in den Müll werfen“, sage ich. Die Diskussion nahm kein Ende. Schließlich schlug ich vor: „Ich gebe jedem von euch 10,00 €, und ihr könnt dann selbst entscheiden, was ihr damit anfangt.“ Die Entscheidung dauerte drei Stunden. Lina kaufte sich einen Stempel mit ihrem Namen in Schreibschrift, weil sie den ja lange gebrauchen kann, und Torge entschied sich für eine Jakobsleiter, ein fantastisches Teil aus Holz – ich war begeistert.

In der Nachkriegszeit wurde Nachhaltigkeit gelebt, geboren aus der Notwendigkeit und dem Mangel an Mitteln. Wenn der Kragen des Oberhemdes durchgescheuert war, wurde nicht das Hemd weggeschmissen, sondern es wurde aus dem hinteren Teil des Hemdes ein Stück Stoff ausgeschnitten und daraus ein neuer Kragen genäht. Das rechteckige Loch wurde mit einem Flicken aus gleichem Material gefüllt. Sieht ja niemand, es verschwindet hinten in der Hose unter dem Gürtel. Nähen konnte eigentlich damals jeder. Und heute ist das auch wieder „in“, aber Oberhemden trägt man kaum mehr, und T-Shirts haben keine Kragen, was natürlich auch irgendwie nachhaltig ist, denn bügeln muss man die T-Shirts nicht unbedingt.

Herzliche Grüße

Ute Mielow-Weidmann

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September/Oktober 2019

Liebe Mitglieder,

haben Sie auch das Gefühl, dass die Tage und die Monate schrumpfen? Mir kommt es vor, als hätte ich gerade das Frühjahr begrüßt, und nun wird es bald Herbst.

Wir müssen wachsam sein, wenn wir uns außerhalb unserer vier Wände bewegen: Jetzt kommen die Elektroroller auf uns zu, und in der Tageszeitung las ich neulich, dass sich die Unfälle bereits häufen. Ich dachte immer, Roller wären ein Spielzeug für Kinder, nein, es ist auch ein Spielzeug für Erwachsene, fragt sich nur, zu welchem Zweck: Schneller an ein Ziel kommen? Man kann doch laufen! Vor allem dann, wenn zwei Erwachsene auf einem Roller stehen, bleibt mir die Luft weg. Da hilft nur noch ein Hechtsprung in die Büsche. Vielleicht sollten wir dafür plädieren, die Fußwege zu verbreitern und einen Rollerweg neben dem Radweg zu kennzeichnen. Seit neuestem müssen Sie auch in Poppenbüttel mit E-Scootern (Neudeutsch für Elektroroller, Deutsch sprechen wir ja in Produktbezeichnungen kaum noch!) rechnen. Batteriebetriebene Roller dürfen auf den Radwegen unterwegs sein oder den rechten Straßenrand benutzen. Es gelten unsere Verkehrsregeln.

Regulierung ist das halbe Leben. Aber wie wir bei den Radwegen sehen und dem Verhalten von Radfahrern, hilft das meist auch nicht. Schließlich muss ja jeder die Regeln nicht nur kennen, sondern auch beachten. Und daran hapert es in allen Bereichen. Neulich bat ich eine Jugendliche, ihre Brötchentüte vom Bürgersteig aufzuheben und in den Papierkorb zu werfen. Ihre Antwort darauf war nicht stubenrein. Die Tüte blieb liegen. „Hamburg räumt auf!“ war ja nur deswegen ein Erfolg, weil so achtlos mit unserer Umwelt umgegangen wird. Übrigens: Bei besagter Aktion beobachtete ich eine Gruppe Schüler, die langsam den Poppenbütteler Berg entlang trotteten. Einer hielt eine Greifzange, einer eine Tüte, alle bedienten ihr Handy. Sie sahen weder nach links noch nach rechts. Sagt der eine: „Du musst auch mal was aufpicken!“ „Wo?“ „Hier, hier, hier und hier.“ „Mach‘ du doch!“ „Gleich!“ Auf dem Rückweg sah ich dann eine dieser Greifzangen am Schulzaun hängen.

Ute Mielow-Weidmann

 

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Kommentare

  • Aromia (Sonntag, 08. September 2019 15:22)

    Sturzhelmpflicht für Fussgänger

  • Günther Quaas (Donnerstag, 03. Oktober 2019 10:24)

    Sturzhelmpflicht für Fussgänger. Ein guter Vorschlag auch zur Senkung von Kosten eines Unfalles. Darf ich den Vorschlag noch allgemeiner fassen? Weniger modischen Schnickschnack tragen (käme mir als Mann sehr entgegen) sondern Schutzkleidung, wenn man das Heim verlässt! Vielleicht nicht nur einen Sturzhelm sondern auch Knie- und Ärmelschoner wie es die Skate Fahrer nutzen.

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September / Oktober

 

 

Liebe Mitglieder,

haben Sie auch das Gefühl, dass die Tage und die Monate schrumpfen? Mir kommt es vor, als hätte ich gerade das Frühjahr begrüßt, und nun wird es bald Herbst.

Wir müssen wachsam sein, wenn wir uns außerhalb unserer vier Wände bewegen: Jetzt kommen die Elektroroller auf uns zu, und in der Tageszeitung las ich neulich, dass sich die Unfälle bereits häufen. Ich dachte immer, Roller wären ein Spielzeug für Kinder, nein, es ist auch ein Spielzeug für Erwachsene, fragt sich nur, zu welchem Zweck: Schneller an ein Ziel kommen? Man kann doch laufen! Vor allem dann, wenn zwei Erwachsene auf einem Roller stehen, bleibt mir die Luft weg. Da hilft nur noch ein Hechtsprung in die Büsche. Vielleicht sollten wir dafür plädieren, die Fußwege zu verbreitern und einen Rollerweg neben dem Radweg zu kennzeichnen. Seit neuestem müssen Sie auch in Poppenbüttel mit E-Scootern (Neudeutsch für Elektroroller, Deutsch sprechen wir ja in Produktbezeichnungen kaum noch!) rechnen. Batteriebetriebene Roller dürfen auf den Radwegen unterwegs sein oder den rechten Straßenrand benutzen. Es gelten unsere Verkehrsregeln.

Regulierung ist das halbe Leben. Aber wie wir bei den Radwegen sehen und dem Verhalten von Radfahrern, hilft das meist auch nicht. Schließlich muss ja jeder die Regeln nicht nur kennen, sondern auch beachten. Und daran hapert es in allen Bereichen. Neulich bat ich eine Jugendliche, ihre Brötchentüte vom Bürgersteig aufzuheben und in den Papierkorb zu werfen. Ihre Antwort darauf war nicht stubenrein. Die Tüte blieb liegen. „Hamburg räumt auf!“ war ja nur deswegen ein Erfolg, weil so achtlos mit unserer Umwelt umgegangen wird. Übrigens: Bei besagter Aktion beobachtete ich eine Gruppe Schüler, die langsam den Poppenbütteler Berg entlang trotteten. Einer hielt eine Greifzange, einer eine Tüte, alle bedienten ihr Handy. Sie sahen weder nach links noch nach rechts. Sagt der eine: „Du musst auch mal was aufpicken!“ „Wo?“ „Hier, hier, hier und hier.“ „Mach‘ du doch!“ „Gleich!“ Auf dem Rückweg sah ich dann eine dieser Greifzangen am Schulzaun hängen.

Ute Mielow-Weidmann

 

Juli / August 2019

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Liebe Mitglieder,

aufgepasst! Es ist wieder soweit: Die Gelbwesten kommen und bevölkern die ersten Klassen der Grundschulen. Nun heißt es: Besonders vorsichtig Autofahren. Schule ist ja so aufregend, da läuft man schnell einmal über die Straße, ohne zu gucken, was ich übrigens auch bei der älteren Generation schon häufiger feststellte. Als mir meine Enkelin vor vielen Monaten ihren Ranzen zeigte und sich umdrehte, musste ich zweimal gucken, um meine Lina hinter dem riesenhaften Ranzen zu vermuten. Hoffentlich sind die nicht so schwer, wie sie aussehen. Natürlich ist das eine Anschaffung mit allem Komfort: Fach für die Wasserflasche, passender Behälter für das Schulbrot und natürlich die Federtasche mit mehreren aufklappbaren Fächern und allem, was man zum Malen braucht – zum Schreiben natürlich auch, alles in den Lieblingsfarben Rosa und Lila. „Federmappe heißt das, Oma“. Allerdings habe ich die Feder vergeblich gesucht. Erinnerungen werden wach an einen Schulranzen aus Leder, der zwei metallene Klicklaschen hatte (meine Oma sagte „Tornister“ – na ja, sah ja auch so ähnlich aus wie die Tornister der Soldaten des 1. Weltkrieges). An der Seite hing ein Schwamm – ein richtiger, nicht aus Kunststoff! Im Ranzen befand sich eine Schiefertafel mit Schreiblinien, die eine Ober- und eine Unterlinie für die Ober- und Unterlängen hatte. Fünf Reihen kamen so zusammen. Mein erstes Schreibgerät war ein Griffel, und wenn ich nicht sauber schrieb oder die Ober- und Unterlängen nicht akkurat waren, nahm meine Mutter den Schwamm, und meine ganze Arbeit war umsonst. Die Federtasche war aus Holz mit einem aufschiebbaren Deckel – und wie man mit einer Feder schreibt, ja, das lernten wir damals auch noch. Allerdings überkommt mich ein wenig Wehmut, wenn ich das Gekritzel sehe, was man heute „Schrift“ nennt. Warum beginnt man nicht mit Kursivschrift, warum muss es Druckschrift sein? Verstehen Sie das? Ich nicht.

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

Mai / Juni 2019

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Liebe Mitglieder,

der Mai ist gekommen…. – und Sie haben die Wahl! Es geht um Europa, also auch um uns. Wichtig ist, dass Sie Ihr Votum abgeben. Denn stellen Sie sich einmal vor, dass nur 5 Wähler von 100 europafeindliche Parteien wählen. Das sind 5 %. Nicht viel, sagen Sie. Aber: Wenn die Wahlbeteiligung nur 30 % ist, dann fallen diese 5 Wähler – und die gehen bestimmt zur Wahl! – mit 17 % ins Gewicht. Und dann haben wir den Salat: Abkehr von Europa durch den Zusammenschluss der extrem ausgerichteten Parteien aller Länder. Das wird teuer für unser Land!

Denn wir müssen ja auch noch den Brexit stemmen. Damit verlieren wir einen der größten Nettozahler in der EU. Aber vor allem: Das Abstimmungsverhältnis in der EU ändert sich dadurch, und das bedeutet: Die Südländer haben mehr Macht und damit die Chance, eine Vergemeinschaftung der Schulden der Südländer durchzusetzen. Dann zahlen wir – also Deutschland – auch noch fremde Schulden. Das wird den Euro nachhaltig beeinflussen, heißt: Wertverlust, Kaufkraftverlust, allgemeine Teuerung oder neue Schulden – vielleicht ein Soli für die Südländer? Das hatten wir noch nicht.

Deswegen: Bitte gehen Sie zur Wahl, denn die Wahlbeteiligung ist ausschlaggebend für die Anzahl der Abgeordneten im europäischen Parlament. Und wenn wir diesem keine Stimme geben, torpedieren wir uns selbst.

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

März/April 2019

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Liebe Mitglieder,

es ist nicht zu fassen: Da werden etwa 300 Millionen Euro – das müssen Sie sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! – für Beratungskosten im Zusammenhang mit der HSH-Nordbank ausgegeben, und etwa 4 Millionen Euro für die Restaurierung des Raumes über dem Sternensaal in unserem Planetarium stehen nicht zur Verfügung. Dafür wartet man auf Spenden. Dabei ist dieses Gebäude einzigartig, im Krieg nicht zerstört, wunderbar erhalten und gut besucht – ein echter Hingucker im Stadtpark und mit faszinierender Technik im Sternensaal ausgestattet.

Die März-Ausgabe unseres Bürgervereins leitet den Frühling ein. Wir können wieder wandern und Rad fahren und auf Tagesfahrten Sonnenschein erwarten. Riechen Sie den Frühling auch schon? Heute, Anfang Februar, sind die Temperaturen milde und die Luft ist voller Frühlingsdüfte – bilde ich mir jedenfalls ein.

Am 10. März um 15:00 Uhr findet unsere Jahreshauptversammlung statt im Gemeindesaal der Vicelinkirche am Saseler Markt. Sie finden die Tagesordnung und die zu beschließende Satzung in unserer Januar/Februar-Ausgabe (1/2019). Nach der Jahreshauptversammlung spendiert der Verein Kaffee und Kuchen. Auf eine rege Beteiligung freuen wir uns. Wir geben uns viel Mühe mit der Vorbereitung und lassen uns durch Ihre Anwesenheit belohnen.

Ihre

Ute

 Mielow-Weidmann

Januar/Februar 2019

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Liebe Mitglieder,

ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr. Bleiben Sie gesund! Allmählich werden die Tage länger, noch merken wir es kaum, aber wenn die nächste Zeitschrift erscheint, ist der Frühling nicht mehr fern.

Was erwarten wir von 2019? Natürlich nur Gutes! Die Renten sollen erhöht werden – na ja, davon bleibt nach Abzug von Steuern und Abgaben nicht mehr viel übrig. Wir wollen Frieden, auch wenn einige Randgruppen gern einmal Krieg spielen. Wir wünschen uns stabile Preise, damit wir mit unserem Einkommen auskommen. Dazu gehört natürlich, dass unser Land nicht für die Schulden anderer Länder aufkommen muss. Das bedarf noch eines harten Kampfes unserer politischen Führung. Hoffen wir, dass es gelingt, unseren Wohlstand zu erhalten, denn er ist ein wesentlicher Bestandteil für die Zufriedenheit im Alter. Wer ein Leben lang hart gearbeitet hat, will die Früchte im Ruhestand genießen.

Für unseren Verein wünsche ich mir weiterhin ein gutes Gelingen. Wir wachsen, d. h., im Gegensatz zu anderen Vereinen steigt unsere Mitgliederzahl. Das werte ich als eine Bestätigung unserer Arbeit. Auf der Jahreshauptversammlung werde ich Ihnen berichten, wie unser Vereinsjahr verlaufen ist. Wir haben Ideen für Neues, wollen aber Altes bewahren. Das sind wir unseren langjährigen Mitgliedern schuldig. Wenn sich unsere Mitglieder auf unseren Veranstaltungen wohl fühlen, haben wir unser Ziel erreicht – auch ohne Navi.

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

November / Dezember 2018 

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Liebe Mitglieder,

 

Es ist zwar eine Floskel zu sagen: „Herrje, wie die Zeit vergeht.“ Aber wahr ist sie doch. Es naht unsere Weihnachtsfeier, der Sommer hat sich endgültig von uns verabschiedet und, ehrlich gesagt, genieße ich die etwas niedrigeren Temperaturen. Noch sind die Bäume nur ein wenig braun (ich schreibe diesen Text Anfang Oktober!), aber die früh einsetzende Dunkelheit lässt keinen Zweifel daran, um welche Jahreszeit es sich handelt.

Wir hatten eine sehr aktive Zeit im Verein: Reise ins Erzgebirge, Jahreshauptversammlung, Messestand, Stand beim Heimatfest in Sasel, Sommerfest und nun die Weihnachtsfeier, dann die vielen regulären monatlich stattfindenden Veranstaltungen – alles will organisiert und begleitet werden. Und dass das alles klappt, verdanken Sie unserem großartigen Team. Schauen Sie sich einmal genauer die letzte Seite unserer Zeitschrift an, denn dort finden Sie alle Ehrenamtlichen aufgeführt, die sich das ganze Jahr über um Sie bemühen und unsere Veranstaltungen planen und betreuen.

Wenn es in der Politik auch so rege zuginge, hätten wir bereits viele Probleme weniger. Da will Hamburg Energie – die stadteigene Gesellschaft – die Hamburger Behörden nicht mit Strom versorgen. Begreifen Sie das? Der Fraktionsvorsitzende der FDP behauptet, dass man schlicht vergessen hat, ein Angebot abzugeben. Und die Grünen und die Linken fordern, dass Schüler, die den Leistungsanforderungen nicht gewachsen sind, nach Klasse 6 vom Gymnasium nicht abgeschult werden dürfen. Stattdessen sollen sie gefördert werden. Nicht gesagt wird, wie man dann das Niveau halten will. Aufhorchen ließ mich die Forderung nach einer freiwilligen Leistungsprüfung für die Aufnahme ins Gymnasium nach Klasse 4 der Grundschule. Erinnern Sie sich? Die Idee ist nicht neu – das hatten wir doch früher auch schon – allerdings nicht freiwillig! Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

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  • Günther Quaas (Montag, 10. Dezember 2018 22:36)

    Liebe Frau Mielow-Weidmann, wie recht Sie doch haben. Jede Generation pocht auf Ihr Recht, viele Fehler neu zu machen. Leistungsprüfung ja. Leistungsprüfung nein. Stattdessen haben wir Inklusion. Wie dichtete doch Brecht so treffend. "Mach nur einen Plan, sei ein großes Licht. Dann mach noch einen Plan. Funktionieren tun sie beide nicht".

September / Oktober 2018

 

Liebe Mitglieder,

was für ein Sommer! Sollte diese Dauerhitze wirklich schon ein Zeichen der Klimaerwärmung sein? Fachleute behaupten dies. Aber in unseren Tagebuchaufzeichnungen aus den 80er und 90er Jahren finden sich ähnlich lange Sonnenperioden mit Temperaturen zwischen 30 und 35 °C auch schon. Allerdings zeigen die wissenschaftlich ermittelten Wetterlagen der letzten 10 Jahre eine höhere Jahres-Durchschnittstemperatur. Was kommt da auf uns zu? Waldbrände wie in Kalifornien? Versandung von Ackerland? Austrocknen der Flüsse? Fischsterben? Extremniederschläge? Tornados? Wassermangel?

Zumindest haben Versicherungsgesellschaften bereits einen neuen Markt entdeckt: Sie können sich jetzt gegen Starkregenschäden versichern. Wahrscheinlich wird bald eine Tornadoversicherung folgen. Und sobald der erste Baum in Ihrer Nähe brennt, wird man Ihnen vorschlagen, Schäden, die aus dieser besonderen Brandgefahr entstehen könnten, durch eine Versicherung zu decken. Wollen wir hoffen, dass sich jeder Bürger bewusst bleibt, dass offene Feuer im Garten, im Park, im Wald zurzeit nicht förderlich für unsere Gesundheit sind. Und wollen wir hoffen, dass es endlich wieder regnet, meinetwegen auch stark, denn mein Garten hat Durst!

Ihre

Ute Mielow-Weidman

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Juli / August 2018

Liebe Mitglieder,

unser Sommerfest naht. Am Samstag, 21. Juli, ist es soweit. Wir erwarten Sie ab 12:00 Uhr im Garten des DRK-Seniorentreffs in Sasel, Am Redder 2 b.

Lassen Sie uns unbeschwerte Stunden verbringen. Wir bereiten für Sie vor: Gegrilltes, Salat, Getränke, Kaffee, Kuchen. Wir bauen Partyzelte auf, die uns sowohl gegen starke Sonnenbestrahlung als auch gegen ein paar Regentropfen schützen. Herr Kuche, den Sie schon von unserem letzten Sommerfest kennen, wird für die Musik sorgen. Altbekannte Melodien, Schlager, die jeder kennt und mitsingen kann, laden zum Tanzen auf der Steinterrasse ein.

Wir geben uns Mühe, für Sie einen schönen Sonnabendnachmittag zu gestalten. Belohnen Sie das Organisationsteam mit Ihrer Anwesenheit! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer. Platz haben wir genug, gute Laune bringt jeder mit. Also bis dann!

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

Mai / Juni  2018

Liebe Mitglieder,

gehört der Islam nun zu Deutschland oder nicht? Wozu eine Debatte über Selbstverständlichkeiten? Wir sind ein christliches Land mit demokratisch gewählter Regierung, wir haben ein Grundgesetz, das jeden über unsere Wertvorstellungen informiert. Wer in unser Land kommt, hier arbeitet, lebt, unsere Sprache spricht, unsere Werte und Gesetze achtet, der gehört zu Deutschland, und zwar ungeachtet seiner Religion. Und natürlich wird erwartet, dass man sich entsprechend unseren kulturellen Werten verhält. Wenn ich ins Ausland fahre, achte ich auch die dort geltenden Gesetze und Gebräuche und verlange nicht, dass man sich meinen Vorstellungen anpasst. Ich denke, wir können das auch erwarten von allen Flüchtlingen, die bei uns Schutz suchen, und von allen Muslimen, die seit langem in unserem Land leben. Was führen wir bloß für unsinnige Debatten. Niemals hat jemand die Frage gestellt, ob der Buddhismus zu Deutschland gehört. Meine Auffassung: Das Christentum gehört zu Deutschland, die christliche Lehre und alle geschichtlich-kulturell gewachsenen Werte, die sich im Abendland in den letzten Jahrhunderten zu einem festen Bestandteil unseres Lebens entwickelt haben. Dass wir allen anderen Religionen ihre freie Entfaltung ermöglichen, ist Teil dieser Errungenschaften und unserer Werte und unserer Freiheit. In welchem Teil des Morgenlandes gibt es eine vergleichbare Toleranz?

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

März / April 2018

Liebe Mitglieder,

wir haben es geschafft: Die dunkle Jahreszeit ist vorbei. Der Frühling naht, und wir können wieder Radtouren planen und wandern. Die Klönnachmittage beginnen ab April um 15:00 Uhr, denn es ist ja um 17:00 Uhr noch hell genug, um gut nach Hause zu kommen. Und da es Frühling wird, wollen wir viele Volkslieder, die zu dieser Jahreszeit passen, aufleben lassen.

Beim Frauentreff wird es eine kleine Veränderung geben. Frau Zels teilte mir mit, dass der Frauentreff zwar am gleichen Ort, nicht aber im gleichen Raum stattfinden wird.

Am 18. März 2018 findet um 15:00 Uhr unsere Jahreshauptversammlung im Hotel Treudelberg statt. Sie finden die Einladung und die Tagesordnung in unserer Januar/Februar-Ausgabe. Bitte kommen Sie! Es ist alles für Sie vorbereitet, und wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Wir haben die Reihenfolge der Veröffentlichungen in unserer Zeitschrift etwas verändert. Es beginnt mit den aktuellen Veranstaltungen: Tagesfahrt, Besichtigung, Reise. Dann folgen die Vereinsnachrichten und anschließend die Berichte. Wie immer schließt auch diese Ausgabe mit dem Zeitzeugenbericht.

Also: Lassen Sie uns den Frühling genießen und schöne Stunden miteinander verbringen!

Ihre

Ute Mielow-Weidmann

Januar / Februar 2018

Liebe Mitglieder,

wenn Sie diese Zeilen lesen, ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt. Ich hoffe, Sie sind gut hineingekommen und bleiben gesund. Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, steht mir die Weihnachtszeit noch bevor. Ja, sie steht mir bevor. Weihnachten ohne meinen Mann – das muss ich erst lernen.

Ich stehe aber nicht allein vor diesem Problem. Es ist mir bewusst, dass es vielen von Ihnen genauso geht. Wie gut, wenn man Familie hat, die einen auffängt.

Für meine Enkelin (4 Jahre) ergab sich am Neujahrstag des letzten Jahres ein Problem: „Oma, warum war gestern noch ein altes Jahr und heute ist es ein neues?“ Ich versuche, eine kindgerechte Erklärung zu basteln. „Oma, 365 Tage für ein Jahr – so weit kann ich noch nicht zählen. Das ist ja ewig!“ „Ja, wenn das Jahr gerade angefangen hat, kommt es einem lang vor, aber am letzten Tag eines Jahres kommt einem das vergangene Jahr kurz vor.“ In der Rückschau verschieben sich die Zeitempfindungen. „Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dabei ist das doch schon 10 Jahre her!“, sagte eine Freundin neulich, als wir überlegten, wann wir zusammen in Venedig waren.

Zeit – ein Begriff, der sich nicht definieren lässt: Hast du morgen Zeit? Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit. Eine Zeitlang war die Presse an dem Vorfall interessiert. Zeitlich passt es mir gar nicht. Zeitzeugen: Das lässt sich schon eher eingrenzen. Ich nehme mir dafür Zeit. Lass dir Zeit, bevor du dich entscheidest. Alles hat seine Zeit …

Und so wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit in diesem neuen Jahr, Zeit für den Besuch unserer Veranstaltungen, Zeit für anregende Gespräche an Klönnachmittagen, Zeit zum Spielen, Zeit zum Wandern und Zeit, um die Gesundheit zu erhalten.

Ihre

Ute Mielow-Weidmann