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Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel

 

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Bastel Ideen - nicht nur in Corona Zeiten

Hallo liebe Vereinsmitglieder, hallo lieber Vorstand,

Ich möchte mich für das Engagement bedanken, das gerade in diesen Zeiten bewundernswert ist. Auch wenn ich persönlich für mich entscheide, mich zur Zeit noch von Veranstaltungen fern zu halten bin ich dankbar, dass der Vorstand nicht untätig ist.

Ich habe mich schon als Kind gern mit Handarbeiten beschäftigt! Die Technik konnte man schnell erlernen und nach der Fleissarbeit das Ergebnis bewundern. Wenn man jetzt auch noch die Produkte verschenken konnte hatte man ein doppeltes Erfolgserlebnis. 

Später habe ich diese Geschicklichkeit auch im Beruf nutzen können. Alles war und ist aber Hobby, und heute ergibt es sich also wieder mit der zur Verfügung stehenden Zeit die "alten" Techniken zu pflegen. Häkeln, Stricken und Sticken - es entstehen wieder schöne Dinge. 

Es ist durchaus modern und nennt sich im Internet Handcraft. Tolle Ideen, die Entstehung kann man auf Videos bewundern. 

Vielleicht hole ich auch wieder meine Nähmaschine aus dem Keller? Wie geht es Ihnen?

Holzarbeiten, Modellbau, Klöppeln? Oder mit Schere und Papier, Pappmaché, Stoff?

Vielleicht möchten Sie Ihre kreativen Arbeiten vorstellen?

Ich grüße Sie mit gehäkelten Äffchen,

bleiben Sie gesund!

Christiane Fiedler

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Keine Hefe im Haus?  Einfach selber machen!

Ein Selbstversuch: Hefewasser
 
Ich komme vom Einkauf und freue mich, die Regale wurden gerade mit Mehl befüllt und Hefe (!) gibt es an der Käsetheke. Das sind gute Nachrichten! 
 
Ich backe sehr gern! Ostern gibt's natürlich Osterzopf und eine Tiefkuehl-Fertigpizza schmeckt uns nur halb so gut. Da kamen mir die Vorschläge und Anleitungen, Hefe "selbst zu machen" sehr gelegen.
 
Hefe selbst machen. So geht's.
 
Schon mit 100ml Warmwasser, 100g Zucker und einem halben Hefewuerfel wächst über Nacht eine stattliche Menge Hefe heran. YouTube sei Dank gibt es viele "Rezepte", und so fand ich auch die Anleitung zu Hefewasser.
 
Und hier geht's zum Hefewasser.
 
Davon hatte ich noch nie etwas gehört, und ich experimentiere gern! Die Zutaten hatte ich: ein verschließbares Glasgefäß, ungeschwefelte Trockenfrüchte (40g), Zucker (2 Esslöffel), Wasser (500ml).
Die Zutaten, ich habe Rosinen genommen, kamen in die Flasche. Nun gut schütteln und ab und zu den Deckel öffnen, damit die Gase entweichen können. Das Zischgeräusch zeigte mir, dass das auch sehr wichtig war! Es sollte mir die Glasflasche ja nicht platzen und über Nacht ließe ich den Verschluss sogar nur aufliegen.
 
Vier Tage habe ich geschüttelt, entlüftet und beobachtet. Dann über einem Sieb die Flüssigkeit abgegossen und in die Flasche zurück gefüllt: das Hefewasser war fertig und hat herrlich geduftet: zart nach Hefe und Weintrauben.
 
Die Pizza
 
Nun zum Backen: bei jedem Rezept wird die Hefe in Flüssigkeit angerührt, jetzt habe ich einfach die entsprechende Menge an Hefewasser genommen. Der Teig braucht viel länger zum Aufgehen, dass muss man wissen. So kann man bequem am Vortag den Teig zubereiten und am nächsten Tag Backen. Er muss auch fleissig geknetet werden...
 
Den "Rest" in der Flasche kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Mit dem Rest kann man auch wieder neues Hefewasser ansetzen: einfach entsprechend weniger Wasser in das Gefäß füllen. So vorbereitet entwickelt sich das neue Hefewasser innerhalb 2 Tagen.
 
Kuchen/Gebäck/Pizza ist bekömmlicher und uns hat es sehr gut geschmeckt. Vielleicht probieren Sie es auch einmal aus?
 
Beispiele siehe die Fotos unten.
 
Christiane Fiedler

20200416