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Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel

 

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Wann gehört es dazu? Wann kann es wegbleiben?

Ich meine das “e” in Poppenbüttel. 

Ich gehe durch die Poppenbüttler Hauptstraße, manchmal benutze ich aber auch den Poppenbütteler Weg. Unser Nordic Walking Treffen ist an der Poppenbüttler Schleuse. Natürlich besuche ich den Poppenbüttler Markt und springe über die Poppenbütteler Gräben. In Norderstedt liegt die Poppenbütteler Straße. (liegt es vielleicht daran? Ausland?)

Sie sehen: Mal ist es da, das “e” und dann fehlt es. Könnte ich auch Poppenbüttl schreiben? Ginge einen tick schneller. Kann mir jemand eine Regel verraten, wann e, wann nicht? 

(Foto stammt aus dem Jahre 1958!)

Eine Ergänzung zu dem Thema:

Gesehen in Poppenbüttel nahe Marktplatz:

rechts: Poppenbütteler Weg

links: Poppenbüttler Hauptstrasse

Friedliche Koexistenz am gleichen Schilderständer

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Eine Gedenkwoche für den Bürgerverein

Ich weiß, wir haben genug, Vielleicht sogar zu viele. Jeden Tag gibt es irgendetwas zu bedenken. Vollkommen richtig. Aber hören Sie kurz.

In der Ausgabe des Bürgervereins von Sasel-Poppenbüttel von 2000-3 (Jubiläumsausgabe 45 Jahre) ist der amtliche Anzeiger vom 8. November 1947 abgedruckt. Er enthält die Lebensmittelabgaben zu dieser Zeit für eine Woche in Gramm. 

Die Zeit vor Ostern gilt seit langem als Fastenzeit. Warum nicht wieder einmal eine Woche in der Familie nach diesen Notrationen leben, damit auch die nachfolgenden Generationen verstehen, was die Kriegsgeneration leiden, erleiden, erdulden musste? (Ist ja nur eine Woche!)

Einer Zeit zu gedenken, in der  große Teile des deutschen Volkes gehungert und tapfer gefroren haben - also auch gleich die Heizung für eine Woche abstellen, mit kaltem Wasser waschen, wenn überhaupt – wäre doch angebracht in Zeiten des Überflusses.

Ich erinnere an den Zeitzeugen-Bericht von Herrn Paul Weidmann (Ausgabe 2014-3) dort steht der Satz:

Über einige Seiten meines Tagesbuches habe ich mit großen Buchstaben das Wort „Hunger“ geschrieben. 

Das können wir uns heute nicht mehr vorstellen, ich zum Glück auch nicht. Aber es war bittere Realität und man sollte gelegentlich auch schlechten Zeiten gedenken. Dann empfindet man die guten Zeiten als noch schöner.

Zeitzeugenbericht von Herrn Weidmann - wie oben zitiert - zum Nachlesen
16 Teil 1 Unsere Zeitzeugen berichten (1[...]
PDF-Dokument [112.6 KB]

Hier der Link zur Verordnung von 1947 Ausgabe 2000-3 

Jubiläumsausgaabe 2000-3

Ich muss einmal meckern!

Ich beneide die Saseler. Sie haben einen schönen Marktplatz, vor 10 Jahren neu gestaltet, und arbeiten daran, es noch schöner zu haben. Projektleiter und Ausschreibungen sind schon erstellt.

Und ich als Poppenbütteler?

Ja. Wir haben auch einen Marktplatz. Aber er verdient nicht seinen Namen. Soll ich ehrlich sein? Ich empfinde ihn - Zitat eines berühmten Amerikaners - als “Drecksloch”.
Vorn befinden sich Container für Flaschen, Altpapier Altkleider und Alt-Elektroartikel. Dahinter liegen PKW Parkplätze auf einem Boden, der stark an die Straßen des 19. Jahrhunderts erinnert und wahrscheinlich genauso alt ist. Eingerahmt ist er von Linden-Bäumen (?) (um 1850 gepflanzt) die eigentlich hübsch sind. Nur leider für den kleinen Platz inzwischen viel zu hoch. In der Mitte finden wir ein historisches Denkmal. Ein großer Stein mit einer verwitterten Inschrift. Eingerahmt von einer lieblos gestutzten Hecke. Die beiden diagonalen Wege - eigentlich verkehrsgünstig geschnitten, wenn es denn Fußgängerverkehr gäbe - befinden sich in ähnlich trostlosem Zustand wie der Parkplatz. Ja, und das ganze wird eingerahmt von einem schmuddeligen Grüngrau - Rasen? Unkraut? Zwitter? 
Genutzt wird dieser sogenannte “Marktplatz” gelegentlich von drittklassigen Zirkussen und zwei  Mal im Jahr von einer Kirmes-Miniausgabe des berühmten Jahrmarktes früherer Zeiten.

Nun sein Sie nicht so negativ, Herr Quaas. Ja. Richtig. Ich möchte auch gleich einen (positiven) Vorschlag machen.

Ich wünsche mir dort für alle Poppenbütteler eine Begegnungsstätte etwa im Stil der berühmten Villen in Poppenbüttel aus dem 18./19. Jahrhundert. Im Stile des Henneberg- Herrenhauses, des Hohenbuchen-Herrenhauses (dort hat immerhin 1871 Kaiser Wilhelm I. logiert) oder des Herrenhauses vom Poppenbütteler Hof.

Im Zuge des Ausbaus nach dem Kriege sind in Poppenbüttel fast alle historischen Gebäude der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Zeit, wieder etwas aufzubauen, was an die guten Zeiten erinnert. 

Es sollte eine Begegnungsstätte werden mit kleinem Festsaal, Restaurant, Café und vielen Sitzgelegenheiten. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger: welchen Vorschlag hätten Sie zu machen? 

Der Marktplatz jetzt

Der Marktplätz später...

Marienhof                                    

Hohenbuch-Herrenhaus mit Sternwarte!°

Ihr Vorschlag

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