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Bürgerverein Sasel-Poppenbüttel

 

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Gedichte und Gedanken in Zeiten von Corona

Gedicht

Lieber Gott ich danke dir

Dass es ist so ruhig hier,

Alle Leute sind heut` weg,

ich könnte sogar noch ins Bett.

Um ein kurzes „ Nap“ zu halten,

wie das nun mal tun die „Alten“

 

Die besonders nach dem Essen,

das Rumlaufen gern vergessen.

Lieber in ihr`m Sessel sitzen,

statt beim Joggen stark zu schwitzen.

um das Essen zu verdauen,

dabei in die Glotze schauen.

 

Schnell geht so die Zeit vorbei

und plötzlich ist es dann halb drei.

Geschirr abspülen, Boden saugen,

viel zu tun sehn meine Augen.

Gut gelaunt  fang ich dann an,

arbeiten macht mir nicht bang.

 

Und die Wäsche muss noch weg,

frisch beziehen auch das Bett,

Kaffee kochen, Kuchen essen

E-mails und die Briefe checken.

Schnell ich nichts mehr tuen mag-

Morgen ist doch auch ein Tag

 

Marianne Amend, April 2020

 

Elfchen zu Corona

Corona

Moderne Pest

Alles liegt still

Zwingt uns zum Innehalten

            Besinnung

 

Marianne Amend, April 2020

Die Zeit unter der Herrschaft von „Corona“

 

Ich sitze zu Hause - soll ja nicht raus.

Das Wetter ist schön – ich möchte rausgehen

Den Frühling genießen – die Blumen, die sprießen

Bei hellem Sonnenschein  – doch ich bin allein.

Darf niemand einladen – nur höchstens zum Laden

Um Essen zu kaufen – die Strecke ist kurz, nur wenig zu laufen.

 

Man soll Abstand halten -  besonders zu Alten.

Die sich könnten anstecken – Corona an allen Ecken.

Jetzt weiß es ein jeder  - ein Muss sind 2 Meter.

Und treffen sich Drei – ist einer zu viel.

Nur reden mit Zweien – das ist das Ziel.

 

Fürs Kochen und Spülen bleibt plötzlich Zeit.

Die Aussicht auf „Freiheit“ die scheint sehr weit.

Man muss daheim bleiben, statt raus zu gehen.

Lang schlafen, sich lieben und lang Fernsehn sehen.

 

Auch wenn ich sonst gern mal zu Hause sitze,

So werden die Tage jetzt doch sehr lang.

Von Event zu Museum ich meistens dann flitze.

Erlaubt sind jetzt nur Gedanken daran.

 

Der Koffer liegt offen zum Reisen bereit

Ein Ziel selbst ganz nah, doch unerreichbar weit.

Das trifft mich ganz innen, wie Jederman weiß

Wo ich doch so gerne im Leben verreis`.

 

Ein Buch ist gelesen, das Hörbuch gehört     

Geht alles viel schneller weil niemand mich stört.

Selbst mir fehlt das Tanzen und etwas Sport

Egal ob zu Hause oder am fremden Ort.        

 

Wo kommt nur die Gage fürs Tanzen her?

Für Petra, Ricarda und Hertha wird’s schwer. 

Ich fühle mich gut, hab keine Symptome      

Lebe still vor mich hin, bis jetzt noch ganz ohne. 

Man könnte die Zeit auch ganz anders nutzen

Zum Beispiel einmal die Fenster putzen.

Den Keller aufräumen, viel Kram zu entsorgen.

Doch dafür bleibt auch noch Zeit nächsten morgen.

Drum bin ich am Ende doch ganz zufrieden.

Wir werden das Virus in Zukunft  besiegen.

Und sind wir bis dahin noch nicht tot

 

Die Zeit mit Besinnung, die tat uns gut.

 

Marianne Amend, April 2020

 

20200422