Radtouren 2018

Rund 220 Kilometer auf den Radwanderwegen in Hamburgs Norden . . . . .

Auf unseren sechs Touren waren wieder 11 bis 21 Radler je Tour dabei. Treffpunkt ist immer an der Poppenbüttler Schleuse, und dorthin kehren wir auch wieder zurück. Pünktlich um 10:30 Uhr wird die Fahrstrecke angesagt, und dann geht es auch schon los.

35 km zum Eingewöhnen: Rodenbeker Quellental – Wohldorfer Wald - Duvenstedter- und Hansdorfer Brook – über Ohlstedt zurück. Eine richtige Frühjahrstour: 12 Grad kühl, bedeckt und wolkig. Es blühen noch die Buschwindröschen, das Buchengrün kommt gerade heraus. Es gibt einen „Platten“, eine abgesprungene Fahrradkette, und als dann mittags noch Regen einsetzt, hat niemand so richtig Lust auf Eis – das ist bisher kaum vorgekommen. 

Durch das Alstertal, an der Fischtreppe an der Fuhlsbüttler Schleuse vorbei führt der Weg uns zum Planetarium im Stadtpark (die obere Plattform wird gerade renoviert und ist somit für einen schönen Ausblick leider nicht zu betreten). In diesem Jahr ist der Sommer sehr lang und heiß – an diesem Tag voller Sonnenschein bis 33 Grad. Die Rhododendren-Blüte im Stadtpark und auf dem Ohlsdorfer Friedhof ist nur kurz, aber sonst ist dies eine prima Tour durch die vielfältige Natur.

Erdbeerzeit = Schlemmerzeit. Auf vielfachen Wunsch fahren wir wieder nach Delingsdorf zu Glantz und Gloria. Ganz große Pause: Erdbeereis, Bowle, Torte und frische Waffeln, Erdbeeren mit und ohne Sahne – lecker. Der Rückweg geht über Ahrensburg und Arnesvelde mit dem Bohlenweg und dem wunderschönen Auewanderweg nach Poppenbüttel. Insgesamt ca. 44 Kilometer sind wir geradelt – gefühlt haben wir ganz bestimmt viel mehr!

Ein weiteres Ziel ist der Stadtpark in Norderstedt. Durch den Tangstedter Forst geht es direkt dorthin. Einmal um den See herum, die große Schaukelpause und der Blick auf das Treiben bei der Wasserski-Anlage – alles ist herrlich. Das Thermometer zeigt bis 34 Grad an, und trotzdem ist das Radeln ganz angenehm. Am Hummelsee ist dann noch eine kurze Trinkpause, und zum Abschluss gibt es Eis beim „Eisbär“ am Moorhof. Geschafft: 33 Kilometer. 

Das Niendorfer Gehege steht auf dem Plan. Wir fahren durch das Raakmoor zum Ententeich. Auf dem Aussichtsberg am Krohnstiegtunnel machen wir eine kleine Pause. Dann geht es zum Flughafen, an der Tarpenbek entlang bis ins Gehege. Am Waldcafé sind neue Rastplätze eingerichtet; dort verzehren wir unseren mitgebrachten Proviant. Der Rückweg führt an der Kollau entlang, durch das Eppendorfer Moor und auf dem Alsterwanderweg zur Poppenbüttler Schleuse.

Die letzte Tour in dieser Fahrradsaison: Wir radeln Richtung Kayhude bis Rade zur Sandtorschleuse über Wiemerskamp in den herbstlich bunten Duvenstedter Brook hinein und genießen die wohligen Sonnenstrahlen. Zum Abschluss kehren wir im Landhaus Ohlstedt ein.

Es hat viel Spaß bereitet, und hoffentlich sind wir im nächsten Jahr wieder vollzählig dabei.

Ursel Gense 

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